Pro NRW den Wahlkampf versaut!

Manchmal fragt man sich, ob die Verwirrten von Pro NRW eigentlich noch existieren und genau dann kriechen sie wieder aus ihren Löchern.

Ja auch die rassistische Splitterpartei Pro NRW hat versucht den Wahlkampf zu nutzen, um ihren Fremdenhass auf die Straße zu bringen. Zum einen hingen in luftiger Höhe jede Menge Plakate, die aber von vielen als so hässlich empfunden wurden, dass diese trotz ihrer Höhe nicht lange hängen blieben andere Plakate fielen aufgrund des schlechten Materials (Ein Zustand der auf die gesamte Partei zutrifft) einfach von alleine herunter. Vereinzelt fand man auch Flyer in seinem Briefkasten, diese landeten aber oft direkt im Müll.

Als wäre diese Penetranz nicht schon genug, so erfreute Pro NRW Aachen auch mit einer Kundgebung. Diese nutzte dann auch der nun (endlich) verabschiedete Polizeipräsident Oelze, um noch einmal deutlich zu machen, dass er rechte Veranstaltungen um jeden Preis durchsetzen will. Dennoch gelang es einigen Antifaschisten eine Blockade zu errichten, um Pro NRW deutlich zu zeigen, dass sie nicht willkommen sind. Rund 250 Menschen machten dies den knapp 20 Rassisten mit ohrenbetäubendem Krach ebenfalls deutlich. Das Pro NRW mit diesem Auftritt auch nur einen Wähler gewonnen hat, darf stark bezweifelt werden, denn der Auftritt im Affenkäfig wirkte äußerst peinlich und die Reden der Protagonisten erweckten eher den Eindruck einer schlechten Karnevalsrede um 3 Uhr im Bierzelt. Nach 2 Stunden war der Spuck zu Ende, doch dies reichte den Rassisten nicht und sie beraubten uns unserer wertvollen Zeit mit drei Infoständen in der Aachener Innenstadt.

Dabei dürfte Pro NRW klar geworden sein, dass die Antifa verdammt fix ist. Kurz nach der Information das die Rassisten am Holzgraben standen kamen einige Menschen zusammen, um gegen Pro NRW zu protestieren. Diesen war die Aussichtslosigkeit ihrer  Position klar und so verzogen sie sich schon nach wenigen Minuten. Das sie auf ihrer Homepage später Überfälle und ähnliches herbeischwadronierten zeigt, dass Pro NRW fernab jeder Realität lebt. Oder fragen wir anders, da die Polizei bei allen Infoständen anwesend war, warum gibt es dann keinen Polizeibericht zu den angeblichen Angriffen der “Linksextremisten”? Aber wahrscheinlich empfinden Rassisten es schon als Angriff, wenn man seine Stimme gegen sie erhebt.

Der letzte Infostand am heutigen Samstag wurde dann auch zu einem Reinfall für die Rassisten. Schon kurz nach dem Aufbau erschienen Antifaschisten und verteilten Flyer gegen Rassismus. Wie ein kleines Kind lief dann Herr Palm zur Polizei und beschwerte sich, dass man einfach gegen seine Partei protestierte, schließlich hat man ja für den Infostand bezahlt. Aber einen Platz für seinen eigenen Rassismus kann man noch nicht erkaufen. Und so musste Palm sowie seine unmotivierten Mitrassisten es erdulden, dass Protest gezeigt wurde. Und dieser kam bei vielen Menschen sehr gut an. Die Chance sich als “normale” Partei zu präsentieren dürfte sich für Pro NRW erledigt haben und wir geben der lächerlichen Splitterpartei den freundschaftlichen Rat, löst euch einfach auf!

Wir werden immer da sein, wenn Rassisten gegen andere Menschen hetzen. In Aachen gibt es keinen Raum für Rassismus!

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